Gardinenpflege
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Die
schönste Art, Wäsche zu kennzeichen: MONO GRAMME (DECO-Home 03-97)
Sie ist wieder da, die Mode, Feines aus dem Wäscheschrank mit Monogrammen zu
verzieren. Die Aus wahlder Stickarten hat sich seit Großmutters Zeiten nicht
verändert: Besonders edel, aber auch kompliziert sind Blattstich und
Lochstickereien. Stiel-, Kett- oder Kreuzstich brauchen etwas weniger Übung.
Ton in Ton oder fröhlich bunt sind die aufgestickten Buchstaben ein
individueller Schmuck auf Tischdecken, Sets und Kissen. Schöne Anleitungen
finden Sie in alten Handarbeitsbüchern.
Was
ist eigentlich Millefleurs? (DECO-Home 03-97)
Ein Stoffmuster, genauer gesagt, ein Blümchenmuster. Das Wort kommt aus dem
Französischen und bedeutet "tausend Blumen". Ursprünglich
bezeichnete man damit in Frankreich ein Parfum: das Tausendblümchenwasser.
Heute steht der Begriff für Stoffe, die über und über mit kleinen Blumen
bedruckt oder bestickt sind.
Welches
Garn eignet sich am besten für Knopfdekorationen? (DECO-Home 03-97)
Knöpfe an Stuhlhoussen und Vorhangdekorationen müssen oft ganz schön was
aushalten. Damit die Zierde nicht bald dahin ist, sollte man sie mit besonders
reiß- und scheuerfestem Garn annähen. Geeignet sind dicker, gewachster Leinen-
zwirn, feineres Seidengarn oder auch synthetischer Polyesterfaden. Machen Sie
vor dem Kauf den Test: Nur wenn sich der Faden nicht von Hand abreißen läßt
ist er gut.
Was
versteht man unter Weißstickerei? (DECO-Home 04-98)
Der Name sagt eigentlich alles: Bei der Weißstickerei wird mit weißem Faden
auf weißen Grundstoff gestickt. Sie ist nicht nur eine der schönsten,
vielseitigsten Wäschestickereien - die "Venezianer Arbeit", wie sie
auch genannt wird, gilt als die älteste Sticktechnik.
Wenn
Weiß weiß bleiben soll – worauf muß man beim Kauf achten? (DECO-Home
04-98)
Lieben Sie Weiß? Schrecken Sie beim Kauf jedoch vor hellen Polsterbezügen,
Tischdecken und Vorhängen zurück, weil sie als besonders schmutzempfindlich
gelten? Nur Mut - DECO hat ein paar gute Tips: Je weißer und je glatter ein
Gewebe, desto empfindlicher ist es auch. Entscheiden Sie sich lieber für einen
gebrochenen Weißton und für eine stärker strukturierte Webart. Günstig sind
sogenannte Faux-Unis mit unauffällig eingewebten Fäden in anderen Nuancen. So
fallen kleine Alltagsverschmutzungen weniger auf. Scotchgard versiegelt die
Stoffoberfläche mit einem synthetischen Schutzfilm und läßt flüssigen
Flecken keine Chance (allerdings kann man bei Baumwolle nach der Versiegelung
nicht mehr von Naturfaser sprechen). Ähnlich bei Superwash-Schurwolle:
Die Fasern werden in Kunstharz getaucht und sind daher bis zu 400 Grad waschbar.
Wenn der Fleck einmal da ist, bewähren sich Baumwolle und Leinen am besten: Sie
lassen sich problemlos waschen, vertragen sogar 95 Grad (Vorsicht: nicht
vorgewaschene Textilien laufen etwas ein!) und Vollwaschmittel mit optischen
Aufhellern. Naturweiße Baumwoll- und Leinenstoffe werden mit jeder Kochwäsche
sogar noch weißer.
Schablonenmalerei
für Wände, Stoffe, Möbel und sogar Böden. (DECO-Home 03-98)
So können Sie eine alte Tischdecke oder ein schlichtes Tablett effektvoll
aufpeppen: Denken Sie sich ein schönes Motiv aus, skizzieren Sie es auf Pappe
oder dicke Kunststoffolie, und schneiden Sie es aus - fertig ist die Schablone.
Farbe oder Lack wählen Sie entsprechend des Untergrundmaterials. Selbst mit
Bodenlacken und Beizen lassen sich verblüffende Effekte erzielen. Wichtiges
Utensil ist ein Schablonierpinsel mit stumpfer Spitze. Nur wenig Farbe oder Lack
(immer matt oder seiden matt verwenden) aufnehmen, nochmals auf Küchenkrepp
abtupfen und die Schablonenfelder behutsam von innen nach außen betupfen.
Nehmen Sie die Schablone vorsichtig ab und bessern Sie bei Bedarf noch einmal
nach. Natürlich kann man Schablonen - samt Anleitung - auch kaufen, zum
Beispiel von Dulux oder von Laura Ashley.
Prägetapeten.
Vom sanften Umgang mit sensiblen Bahnen. (DECO-Home 03-98)
Sachte, sachte - damit die zarten, erhabenen Blümchen, Rauten und Streifen
nicht gleich beim Tapezieren zerdrückt werden. Verwenden Sie eine flexible
Tapezierbürste oder Lammfellrolle. Gummirollen sind tabu! Erst nach dem Aus-
trocknen ist das geprägte Relief reif für den Anstrich. Mit einer weichen
Rolle oder einem dicken Pinsel wird dann die Farbe aufgebracht Am besten hält
die Prägung der wertvollen Duplextapeten, z.B. von Rasch und Laura Ashley.
Neuer
Glanz fürs Festtags-Silber. (DECO-Home 01-99)
Alle Jahre wieder soll die Tafel in prachtvollem Glanz erstrahlen. Schade, wenn
man dann feststellen muß, daß das gute Familiensilber stumpf und angeschlagen
ist. Helfen Putzmittel nicht mehr weiter, bietet der renommierte Hersteller
Christoph Widmann in Pforzheim einen fachmännischen Silber-Restaurierungs- und
Aufbereitungsservice an. Kostenvoranschläge und Infos unter Tel. 07231-45090
oder im Internet: http://www.silberwaren.de.
Was
heißt eigentlich Trompe-l´ œil! (DECO-Home 01-99)
Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt "Täusche
das Auge". In der Inneneinrichtung werden Trompe-l´ œil Techniken vor
allem für Tapeten und Dekostoffe gebraucht, die etwas vortäuschen sollen, was
gar nicht da ist, etwa Holzpaneele oder üppige Draperien. Kunstmaler nutzen das
Verfahren, um Wände zum Beispiel mit mediterranen Patioszenen zu verzieren -
auch eine Methode, dem Winter ein Schnippchen zu schlagen!
Indigo
- die Geschichte des blauen Wunders. (DECO-Home 02-99)
Schon die alten Ägypter und auch die Chinesen müssen um die Kunst des Blaufärbens
mit lndigo gewußt haben. Funde von Kleidern und Mumientüchern - Blau war die Königsfarbe
der Pharaonen - datieren bis 2500 v. Chr. zurück! Durch Tauschhandel
importierte man damals den "Indigofera" aus seiner indischen Heimat
eine Pflanze mit roten Blüten. Der blaue Farbstoff steckte in den grünen Blättern
- doch er war absolut wasserunlöslich. Durch Vergären (am besten mit Urin!)
entstand eine graugrüne Färbebrühe für Garne und Gewebe. Das eigentliche
blaue Wunder vollzog sich erst beim Trocknen: Mit Luftsauerstoff oxydierte die
Farbe der Stoffe zum königlichen Blau. Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zählte
echter lndigo bei uns zu den kostbarsten Farbstoffen. Heute stellt man ihn für
Jeans & Co. synthetisch her
Woher
kommt die Weisseste Wolle? (DECO-Home 04-98)
Aus Neuseeland. Die Farmer am anderen Ende der Welt sind besonders stolz darauf,
daß ihre gut 70 Millionen Schafe nicht nur die weißeste Wolle der Welt liefern,
sondern auch von Natur aus die sauberste. Kunststück: Die Tiere weiden auf grünen
Hügeln in sauberer Luft, praktisch unbehelligt von Umweltbelastungen.
VICHYKARO
(DECO-Home 03-98)
Ursprünglich wurden aus dem niedlichen Wäschekaro nur Bettbezüge und Pyjamas
genäht. Heute ist das charmanteste aller Karomuster ein Bestseller. Vichykaro
entsteht am Webstuhl durch Kreuzen von gleich breiten Kett- und Schußstreifen.
Eine Bindungstechnik, die zwei oder mehr Farben zuläßt. Die Weber der franzäsischen
Stadt Vichy sollen als erste auf diese hübsche Idee gekommen sein. In den Füntzigern
eroberte das Minimaldessin die Modewelt. Viele Couturiers schneiderten aparte
Blusen aus Vichykaro. Es folgten Hütchen, Taschen, Lampenschirme, Vorhänge.
Kleiner
Teakholz-Guide. (DECO-Home 02-99) (Quelle:
HOME & MORE, Düsseldorf)
Daß Teak nicht nur ein schönes und robustes Holz für Gartenmöbel ist, wissen
wir seit dem Asien-Boom. Doch die meisten sind mit der Geschichte und den
Eigenschaften dieses Tropenholzes wenig vertraut. Unser kleiner Guide soll
helfen:
HERKUNFT: Der Teakbaum (Tectona grandis) gehört zu den Eisenkrautgewächsen und ist in
den Tropen von Indien bis Java heimisch. Er wird bis zu 40 Meter hoch und
erreicht bis zu 100 Zentimeter Durchmesser. In den Tropenwäldern von Burma,
heute Myanmar genannt, wird der Einschlag besonders streng kontrolliert.
Arbeitselefanten holen die Stämme umweltschonend aus dem Dschungel. Für seriöse
Firme wie z. B. Teak & Garden, ist Teak aus Myanmar die erste Wahl.
EIGENSCHAFTEN: Teakholz ist von Natur aus dekorativ gestreift, außerordentlich hart, langlebig
und waserabweisend. Möbel aus diesem Holz halten oft über 70 Jahre.
WETTERBESTÄNDIGKEIT: Sonne, Nässe, Regen - kein Wind und kein Wetter kann Teakholz etwas anhaben!
PFLEGE: Nur wenn Sie die silber graue Teakpatina nicht schätzen, müssen Sie
Ihre Gartenmöbel regelmäßig mit Teaköl einreiben - sonst ist keine Pflege nötig.
VERARBEITUNG: Neben der Herkunft des Holzes ist seine gute Verarbeitung wichtigstes Qualitätsmerkmal
beim Möbelkauf. Achten Sie auf funktionierende Scharniere, Beschläge und
Schrauben aus Messing oder nichtrostendem Edelstahl.
ANBIETER: Umweltbewußt arbeitende Hersteller bieten nur Holz aus Plantagen oder das (qualitativ
meist höherwertige) Teak aus "selektivem Einschlag" an, bei dem die
Zahl der nachwachsenden Bäume die der geschlagenen übersteigt.